Poker-Reise nach Las Vegas

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Seit einigen Jahren ist Poker mir ein liebes Hobby geworden. Entsprechend hegte ich immer mehr den Traum Las Vegas unsicher zu machen und mir eine Poker Reise nach Vegas zu gönnen. Diesen Sommer war es dann so weit, von Zürich ging es mit einem Billigflug gebucht über diese Seite, die billige Flüge anbietet, damit ich mehr Geld zum verspielen hatte, in die Casino-Metropole Las Vegas. Schon am Flughafen kam bei mir Las Vegas Feeling auf, denn schon hier finden sich zahlreiche einarmige Banditen, dennoch war ich froh als unser Limousinen-Shuttle-Service uns erst einmal in unser Hotel brachte.
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Zehn Tage im Zeichen des Pokers

Als Pokerfan habe ich mich für das Bellagio entschieden und war schon vom Empfang begeistert. Das Bellagio zählt für mich zu den besten Hotels der Stadt. Meine Suite lies keine meine Wünsche offen und auch der Zimmerservice war erstklassig. Doch besonders hat es mir der stilvolle Pokerroom des Hotels angetan. Besonders der High Limit Bereich hat mich fasziniert, denn im Bellagio ist dieser gut einsehbar und so konnte ich hier auch einen Blick auf das Spiel der Profis werfen. Ich selbst hielt mich an die Holden Limit Tische und machte hier viele interessante Bekanntschaften. Interessant ist es für mich auch gewesen, dass hier wirklich Tag und Nacht die Tische geöffnet sind und der Pokerroom immer gut besucht ist. Nachts ab 1.00 Uhr findet man hier sehr interessante Mitspieler. Doch natürlich habe ich mir auch einen Blick in andere Casinos geworfen. Das Caesars Palace hält zum Beispiel 63 Tische für Pokerfans bereit. Hier sind vorwiegend erfahrene Spieler an den Tischen zu finden und kaum Anfänger. Interessant ist auch der Pokerroom des Luxor. Hier kommen auch Anfänger auf ihre Kosten, denn täglich um 9:00 und um 14:00 Uhr werden hier kostenlose Pokerkurse angeboten. Mein absoluter Favorit ist der Pokerroom des Venetian. Hier findet man vorwiegend fortgeschrittene Spieler, die auf sehr hohem Niveau pokern.

Im Rausch des Spiels

Als absoluter Pokerfan gab ich mich vorwiegend meinem Hobby hin und muss sagen, dass die Tage wie im Rausch vergingen. Ich habe mir jedoch einen Besuch des Friedhofs der Leuchtreklamen gegönnt, denn die alten Leuchtreklamen der grossen Hotels werden in Las Vegas nicht verschrottet, sondern aufwendig restauriert und können so besichtigt werden. Im Anschluss meiner Pokertour gönnte ich mir noch einen Trip über 2 Tage in die Stadt der Engel und genoss die Stadtrundfahrt und den Besuch in den Hollywood-Studios. Las Vegas ist sicherlich ein Paradies für Spieler, allerdings finden sich nur wenig interessante Sehenswürdigkeiten. Einzig die Shows der Hotels sind sehr interessant und so lohnt es sich hierfür auch den einen oder anderen Pokerabend für zwei bis drei Stunden zu unterbrechen.